Der Norden - Wildes Afrika
Wüste und Halbwüste dominieren in dieser heißen, kaum besiedelten Gegend. Für viele ist das hier das echte Kenia, mit riesigen Weiten und viel Platz für echte Abenteuer. Hier leben die letzten Nomadenstämme des Landes, die Wildnis ist Teil ihres Lebens, sie durchqueren das Land mit ihren Kamelen auf uralten Routen.
Buffolo Springs National Reserve und die nördlich angrenzenden Samburu National Reserve und Shaba National Reserve sind geprägt von Buschland und Vulkanhügeln, entlang der Lebensader des Ewaso wachsen dichte Galeriewälder, Lebensraum für Flusspferde, Krokodile, Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras.
Maralal, das Tor zum Maralal National Sanctuary, ist Zentrum der malerischen Samburu und berühmt für das jährliche Kamel-Derby im August.
Marsabit National Reserve: idyllische Kraterseen inmitten undurchdringlicher Wälder. Die Seen längst verloschener Vulkankrater bilden einen saftig grünen Raum für die dort lebenden Büffel, Zebras, Netzgiraffen, Antilopen und Elefanten, letztere berühmt wegen ihrer besonders langen Stoßzähne.
Lake Turkana ist ein 7680 km2 großes Binnenmeer, der Höhepunkt einer jeden Reise in den wilden Norden des Landes. Der stark sodahaltige See wird auch als Jade-Meer bezeichnet Der Sodagehalt führt zu starkem Algenwuchs und dies wiederum zu der grünlich blauen Farbe des Wassers. Im Kontrast dazu steht die bräunlich-schwarze Landschaft der Halbwüste um den See herum. Die Inseln South Island und Central Island sind bekannt unter Sportfischern (Tilapia, Nilbarsche, Tigerfische..) und ein wahres Paradies für Ornithologen.
Im nördlichsten Schutzgebiet, dem Sibiloi National Park, leben in der ausgedörrten Savanne Oryx-Antilopen, Strauße und Gazellen. Nicht weit von hier liegt die Wiege der Menschheit, hier wurde der Homo Habilis gefunden, der etwa vor 2 Mio Jahren and den Ufern des Turkana Sees gelebt haben durfte.
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