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Die Parks im Südosten Tsavo Ost und West ist Kenias größter Nationalpark und Heimat der "roten Elefanten", rund 90 Säugetierarten leben auf diesem Gebiet. Geteilt wird der Park durch die Fernstraße Mombasa-Nairobi in den etwas kleineren und landschaftlich abwechslungsreicheren Westen und den Osten mit etwas eintönigerer Vegetation. Hier im Osten ist die Landschaft durch Dornbuschsavannen und einzelne Berge und -entlang des Galana River - durch Galeriewälder geprägt. Der Fluss ist Heimat von Flusspferden und den mächtigen Nilkrokodilen. In der Savanne trifft man immer wieder auf Elefantenherden, Büffel, Antilopen und Hyänen. Bezeichnend für den westlichen Teil ist der Lateritstaub, die leuchtend rote Erde, mit der die Tsavo Elefanten ihre Haut schützen. Bei den Mzima Springs sprudeln klare Quellen zu einem kleinen See, Lebensraum für Palmen, Papyrus und Feigenbäume, ein Garten Eden für Krokodile, Flusspferde, Paviane und Löwen. Shetani, "Teufel", nennt man die düstere Mondlandschaft der erstarrten Lavafelder in Richtung Amboseli Park.

Taita Hills: ein privates Wildreservat inmitten einer markanten Bergwelt, benannt nach den hier lebenden Taita, deren Ahnengräber man in der Umgebung von Wundanyi besichtigen kann. Im Reservat leben u.a. die Big 5, also Löwen, Büffel, Elefanten, Nashörner und Leoparden.

Amboseli Park: Der Park grenzt an Tansania und bietet bei klarem Wetter eine großartige Kulisse vor den schneebedeckten Gipfeln des Mt. Kilimandscharo, dem Dach Afrikas, das man aber besser von der tansanischen Seite her besteigt. In den Akazienwäldern, Halbwüsten und Sümpfen leben auf engstem Raum eine Vielzahl an Vögel und Wildtieren: die Big 5, Giraffen, Zebras, Schakale, Hyänen, Warzenschweine, Elefanten, Strauße.... Hier hat man die besten Chancen die bedrohten Spitzmaulnashörner zu finden.
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